Mehr Traffic durch interne Verlinkung

Mit interner Verlinkung deine Website für Suchmaschinen optimieren

In diesem Beitrag geht es um interne Verlinkungen. Denn Verlinkungen sind wichtige Rankingfaktoren bei Suchmaschinen und daher ein zentrales SEO-Instrument. Für das Ranking deiner Website ist es wichtig, dass du über interne und externe Verlinkungen Bescheid weißt und diese richtig einsetzt. Über externe Links sprechen viele, über interne Verlinkung nicht so viele. Dabei sind interne Links genauso wichtig. Vor allem: Du kannst sie ganz einfach selbst setzen.

In meinem Blog gebe ich regelmäßig einfache aber wichtige SEO Tipps. In diesem Beitrag zeige dir, was es mit der internen Verlinkung auf sich hat und wie du sie richtig für die Suchmaschinenoptimerung deiner Website benutzt. 

In diesem Video zeige ich dir, was ein interner Link ist und wie du ihn in WordPress und in Typo3 setzt.

Was ist eine interne Verlinkung?

Kurz: Ein interner Link dient der Verknüpfung von Seiten derselben Domain untereinander.

Im Gegensatz zu einer externen Verlinkung (Eingehender Link von einer anderen Website) finden interne Verlinkungen auf deiner Website statt. Du verlinkst in einem Text auf deiner Website auf eine andere Seite auf deiner Website, verweist sozusagen auf diese. Das bewertet Google positiv.

Warum wirken sich interne Links positiv auf das Ranking aus?

  • Für viele Unterseiten einer Website gibt es keine externen Links, die Google bewerten könnte. Daher helfen hier interne Links, dass der Googlebot-Crawler deine Seite findet. Denn beim Indexieren folgt er internen Links.
  • Bisher ist kein Fall einer Abstrafung durch Google wegen Nutzung von zu vielen Keywords in internen Verlinkungen bekannt.
  • Durch das Einsetzen interner Verlinkung die Bedeutung einzelner Seiten erhöht und die anderer Seiten reduziert werden.

Das Einsetzen von internen Verlinkungen ist also enorm wichtig, damit deine Website mit all ihren Unterseiten von Google überhaupt wahrgenommen und indexiert werden kann. Denn allein über externe Verlinkungen auf all deine Unterseiten zu verweisen, ist schwer zu schaffen. Hier rankt man vielleicht eher mit so genannten Longtail-Keywords statt mit den (hochpreisigen) viel gesuchten Keywords aber auch Kleinvieh macht Mist. 😉

Exkurs: Externe Verlinkung

Wo wir gerade von externen Links sprechen, möchte ich auch kurz auf diese eingehen. Denn nicht jeder weiß, was es mit externen Links und dem so genannten Linkbuilding auf sich hat.

Was ist ein externer Link?

Externe Links sind die Links, die von anderen Domains bzw. Webseiten auf deine Website führen. Externe Links sorgen für Vertrauen bei Google in eine Website. Denn wenn andere Seiten auf deine Website verlinken, spricht das für eine gewisse Qualität deiner Seite. So denkt zumindest Google. Wenn dieses Vertrauen bei Google da ist, vertraut Google umso mehr den internen Links. Wie du siehst, ist es wichtig beide Arten von Links – interne Verlinkung und externe Links – gleichermaßen aufzubauen.

Externe Links sind außerdem wichtig, um mit einer großen Menge an Seiten in den Google-Index zu gelangen.

Das haben natürlich auch andere schon erkannt. Mittlerweile gibt es einen hart umkämpften Markt um externes Linkbuilding. Es ist sogar möglich, externe Links zu kaufen. Dabei gibt es auch Seiten, die allein durch ein starkes internes Linkbuilding unter den Top 5 ranken. Bestes Beispiel dafür ist Wikipedia. Das Online-Lexikon arbeitet mit interner Verlinkung.

Das ist der Vorteil von interner Verlinkung

In diesem Beitrag geht es aber vor allem um die internen Links. Wie schon gesagt, sind beide Link-Arten gleichermaßen wichtig. Denn nur im Zusammenspiel rankt deine Website. Daher zeige ich dir jetzt die wichtigsten SEO-Vorteile von interner Verlinkung.

  • Du kannst beliebig viele interne Links ganz leicht selbst setzen.
  • Du kannst die interne Verlinkung frei gestalten und die Keywords selbst bestimmen.
  • Du kannst die Bedeutung einzelner Seiten erhöhen und die anderer Seiten reduzieren
  • Habe keine Angst vor dem Google Filter: So genannte Moneykeywords straft Google nur bei externen Links.
  • Google empfiehlt sogar das Verwenden von internen Links und den dazugehörigen Ankertexten in seinem Dokument Einführung in die Suchmaschinenoptimerung.

Was ist ein Ankertext?

Gerade habe ich das Wort „Ankertext“ verwendet. Mit dem Ankertext beschreibst du, was sich hinter dem internen Link verbirgt. Ankertexte heißen daher auch Linktexte. Du kennst sie bestimmt: Sie sind farbig und klickbar und mit einem Link hinterlegt. Sie sind für interne Verlinkungen wichtige Optimierungssignale, da sie dem Nutzer und Suchmaschinen wie Google Auskunft über den Inhalt der Zielseite geben. Daher ist es wichtig, die Ankertexte auch sinnvoll zu benennen.

Wie macht man eine korrekte interne Verlinkung?

Der Ankertext sollte immer beschreiben, was sich auf der Zielseite verbirgt. Falsch ist es, folgendermaßen zu verlinken:

„Preise zu unserem Hotel findest du hier“ – Denn „hier“ ist in diesem Fall nicht relevant und beschreibt nicht, was der User oder die Suchmaschine hinter diesem Link findet. Das Wort (oder der Ankertext) „hier“ solltest du nicht verlinken. Überlege dir genau, worauf du verlinkst und baue dieses Wort (oder mehrere Wörter) in den Ankertext. Besser als „hier“ ist es, für die Seite relevante Begriffe (idealerweise Keywords, die ranken sollen!) zu verwenden. Wenn du also , wie in unserem Beispiel, auf eine Seite mit den Preisen des Hotels intern verlinken möchtest und für dieses Seite das Keyword „Hotel-Preise“ relevant ist, mache es so:

„Hier findest du Informationen über unsere Hotel-Preise“ – Und dann auf „Hotel-Preise“ verlinken.

Oft liest man auch Formulierungen wie „Hier weiterlesen“, „Hier mehr“, „mehr erfahren“ oder Ähnliches als Ankertext. Das kann negative Auswirkungen auf das Suchmaschinen-Ranking haben. Besser ist es bei solchen Beispielen, den Titel der verlinkten Seite als Ankertext zu verwenden. So kannst du sicher sein, dass du auch das richtige Keywords mit aufgenommen hast.

An welche Stelle im Text setzt man interne Links?

Es kursieren Gerüchte, dass man interne Links ganz vorn in den Text setzen soll. Manche behaupten sogar, dass nur der erste gesetzte Link relevant für Google ist. So stimmt das aber nicht.

Google achtet darauf, ob interne Links überhaupt geklickt werden und gibt diesen Links dann entsprechend mehr Relevanz. Wenn ein interner Link weiter vorn im Text steht, steigt natürlich die Klick-Wahrscheinlichkeit. Denn nicht jeder liest sich deinen Text bis zum Ende durch (Im besten Fall natürlich schon 😉 ). Viel wichtiger ist also, dass der gesetzte Link Sinn macht als dass er weit vorn steht.

Zusammengefasst kann man sagen: Die Wahrscheinlichkeit geklickt zu werden, steigt wenn sich der interne Link vorn im Text befindet. Einfach deshalb, weil deine User ihn dann auch sehen. Allerdings solltest du den Link auch sinnvoll einsetzen. Denn wenn ihn niemand anklickt, bewertet ihn Google auch nicht positiv.

Wie viele interne Verlinkungen sind notwendig?

Weniger als zwei interne Links solltest du nicht pro Seite verwenden. Nach oben hin gibt es bei internen Verlinkungen zwar keine Grenzen. Denn gute Ankertexte geben Google Informationen darüber, welches Thema die Zielseite behandelt und zu welchen Keywords sie in Suchmaschinen positioniert werden soll. Achte aber darauf, dass die Links auch erreichbar und nicht defekt sind. Und vor allem sollte der interne Link auch Sinn machen und zu relevanten Seiten verweisen.

Mein Tipp: Mit internen Links kannst du für dich wichtige Seiten deiner Website pushen. Verlinke auf die für dich relevanten Seiten häufiger. Dann versteht Google irgendwann, dass diese Seiten wichtig sind und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass der Google Crawler diese indexiert .

Laut Google gibt es zwar keine Obergrenze für das Verwenden interner Links. Allerdings solltest du es nicht übertreiben, denn der weitergegebene PageRank teilt sich zwischen den Links auf. Das SEMrush Site Audit meldet dieses Problem bei Seiten mit mehr als 3.000 Links.

Du brauchst SEO-Hilfe?

Ich helfe dir gern dabei deine Seite zu optimieren. Unter Über mich kannst du dich schon einmal informieren wer ich bin und was ich bisher so gemacht habe. Wenn du möchtest, stöbere doch in meinen Referenzen. Dort kannst du dir einen Überblick über meine Arbeiten verschaffen. Wenn dir das gefällt, findest du auf Leistung eine Auflistung von dem, was ich im Bereich SEO anbiete. Unter Kontakt kannst du mich jederzeit anschreiben.